Voice over IP Sprachqualität

Voice over IP Sprachqualität

Gespräch Übertragung bei Voice over IP.
Bei der herkömmlichen Telefonie wird die Sprache direkt über einen bereitgestellten Kanal übertragen. Bei Voice over Ip werden die Datenpakete über die bereits vorhandene DSL Leitung übertragen. Die Datenpakete werden beim Empfänger für Millisekunden zwischengespeichert und über die Lautsprecher als Sprachdatei ausgegeben. Für eine gute Qualität des Gesprächs darf der Abstand zwischen den einzelnen Datenpaketen nicht mehr als 300 Millisekunden betragen. Die vorhandenen IP-Netze gewährleisten eine so schnelle Datenübertragung, auch Engpässe die aufgrund von zu hohen Nutzerzahlen und Datenvolumen bestehen sind in deutschen Breitbandnetzen nicht vorstellbar.

Priorisierung der Sprachdateien.
Wie bereits erwähnt, wird das Gespräch über die Internet Leitung übertragen, somit teilt sich die Voice over IP Anwendung in der Regel die DSL Leitung mit mehreren weiteren Anwendungen wie Instant Messenger, Email Client, Internet Browser etc.. Das in Deutschland am meistverbreitetem A-DSL (asymethrisches DSL) hat eine wesentlich geringere Uploadbandbreite als die Downloadbandbreite. So kann es schon dazu kommen das einzelne Sprachpakete verloren gehen oder einfach nicht rechtzeitig zugestellt werden können. VoIP-fähige Router und Adapter, die eine bestimmte Bandbreite für die VoIP Anwendung reservieren, schaffen in diesem Fall Abhilfe.

Specielle Codecs für schmale Bandbreiten.
Meist kommt im häuslichen VoIP Gebrauch der auch bei ISDN verwendete Sprachcodec G.711 zum Einsatz. Dieser bietet zwar die beste Sprachqualität aufgrund von unkomprimierter Übertragung von den Sprachdateien, benötigt deswegen jedoch deswegen eine recht hohe Bandbreite. Dennoch können sie VoIP einsetzen, auch wenn nur eine Leitung mit geringer Bandbreite zur Verfügung steht. Spezielle Codecs wie z.B. G.726, G.728, G.729 erlauben den Einsatz von VoIP in z.B. Flughäfen oder Hotels, wo die Gesprächsübertragung mit dem G.711 Codec wegen zu hohem Daten aufkommen nicht möglich wäre.

Leichtes Rauschen im Hintergrund.
Jeder Mensch ist von der herkömmlichen Telefonie es gewöhnt ein leichtes Rauschen im Hintergrund zu haben. Besonders gut erkennt man dieses bei kurzen Gesprächspausen, da auch während beide Gesprächsteilnehmer schweigen, die Daten trotzdem weiter übertragen werden. Bei VoIP ist es nicht nötig, jedoch würde es zu einer absoluten Stille kommen was beide Gesprächspartner als Verbindungsabbruch einstufen könnten. Um diesem Vorzubeugen wird von der eingesetzten VoIP Hardware ein leichtes Rauschen simuliert und dieses an den Gesprächspartner übertragen um eine aktive Leitung zu simulieren.


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